Sicherheitspolitik als Forschungsdesiderat in Deutschland
Das Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK) widmet sich der Analyse sicherheitspolitischer Herausforderungen. Das ISPK hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, mit wissenschaftlich fundierten Studien einen Beitrag zum internationalen sicherheitspolitischen Diskurs zu leisten. Im Gegensatz zur Situation in vielen anderen Ländern werden in Deutschland strategische und sicherheitspolitische Studien als Teilbereich der Politikwissenschaft deutlich vernachlässigt. Dies steht im Widerspruch zu einer zunehmend aktiven Rolle Deutschlands in den internationalen Beziehungen. Das ISPK konzentriert sich daher auf die Beschäftigung mit der strategischen Wissenschaft als Teildisziplin der Politikwissenschaft in Deutschland.
Das ISPK ist der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel angegliedert und arbeitet eng mit dem Bereich Politikwissenschaft des Instituts für Sozialwissenschaften zusammen. Neben der Forschung im Bereich Außen- und Sicherheitspolitik sind die Mitarbeiter des ISPK in der universitären Lehre sowie in der politischen Erwachsenenbildung im zivilen und militärischen Bereich tätig. Das ISPK unterhält zahlreiche Kontakte zu anderen wissenschaftlichen und politischen Institutionen in Deutschland und im Ausland. Seit 2002 ist Joachim Krause der Direktor und seit 2011 Stefan Hansen der Geschäftsführer des Instituts.











